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                                                                                                                                   Essen, den 27. August 2020
    Liebe Mitglieder und Gäste unserer Kirchengemeinde,

heute mal wieder eine Mail von mir. Wie immer als Gruß, Ausdruck der Verbundenheit und zur Weitergabe von einigen Informationen.

 Ich empfinde diese Tage und Wochen in einer gewissen Zwiespältigkeit: Einerseits ist für mein Empfinden ein relativ hohes Maß an Normalität wieder eingekehrt: Wie bei vielen anderen bei mir persönlich und in unserem Familienleben z.B. dadurch, dass Schule wieder weitgehend normal stattfindet. Auch in der Kirchengemeinde haben nach den Sommerferien viele Gruppen und Kreise wieder angefangen:  Zwar mit teils lästigen Einschränkungen durch die Berücksichtigung von Hygiene- und Abstandsregelungen – aber immerhin.

 Andererseits scheint dieses Erleben von Normalität in vielen Bereichen ja auch die Problematik mit sich zu bringen, dass an manchen Stellen Menschen nicht mehr sehr vorsichtig sind und die Infektionszahlen wieder steigen.

 Innerhalb der Kirchengemeinde wollen wir weiterhin ein möglichst hohes Maß an Vorsicht und damit an Rücksicht walten lassen. Mir scheint es nach wie vor ein Gebot der Nächstenliebe zu sein, lieber übervorsichtig zu sein als leichtfertig. Allerdings ist das immer eine Gratwanderung beim Entscheiden, ob und unter welchen Voraussetzungen  eine Veranstaltung stattfinden kann. Ein Beispiel hierfür sind unsere Konfirmationen: Die zwei Konfirmationsgottesdienste, die im April/Mai hätten stattfinden sollen, haben wir auf Ende August verschoben. Am vergangenen Samstag haben wir zwei Konfirmationsgottesdienste gefeiert – diesen Sonntag werden wir noch einmal zwei Konfirmationsgottesdienste feiern.  Bei den Konfirmationsgottesdiensten durften/dürfen die Konfirmandinnen jeweils 5 Hausstandsgemeinschaften  mitbringen, die voneinander den 1,5 Meter-Abstand einhalten. Während des gesamten Gottesdienstes haben alle/werden alle Maske tragen. Einerseits ist das natürlich eine ziemliche Einschränkung. Andererseits war mein Eindruck, dass es trotz dieser Einschränkungen fröhliche Konfirmationsgottesdienste waren (und hoffentlich sein werden) und ein guter Abschluss der Konfirmandenzeit.

 An der Stelle von mir eine “herzliche Ausladung”:  Da bei den Konfirmationsgottesdiensten  auf Grund der coronabedingten Platzbegrenzung in der Kirche nur die von den KonfirmandInnen eingeladenen Hausstandsgemeinschaften dabei sein können, muss ich leider alle anderen für diesen Gottesdienst ausladen – ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.  Gleichzeitig die Einladung, Gottesdienste in den Nachbargemeinden wahrzunehmen. Und am Sonntag danach (6.9.) wieder (oder vielleicht auch zum ersten Mal nach längerer Zeit) bei uns in den Gottesdienst zu kommen – bei “normalen” Gottesdiensten gab es bisher immer genügend Plätze.

 In den letzten Wochen haben mich verschiedene Menschen daraufhin angesprochen, was denn wohl an Weihnachten sein wird. Hierzu kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nichts sagen. Klar scheint mir nur, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass Weihnachten wie in normalen Zeiten gefeiert werden kann.  Was dann wie möglich sein wird, ist für mich noch völlig unabsehbar.

 Deswegen mein Rat : Da man nicht sicher sein kann, ob man dann zu einem Weihnachtsgottesdienst gehen kann, sollte man die Zeit bis dahin nutzen, einfach so den einen oder anderen Gottesdienst wahrzunehmen -  dann trifft es einen vielleicht nicht ganz so, wenn das an Weihnachten nicht möglich sein sollte.

 Noch ein Wort zu unseren Gottesdiensten: Leider können wir auf Grund von technischen Schwierigkeiten  nicht garantieren, dass immer Videoaufnahmen von den Gottesdiensten auf die Homepage gestellt werden. (Schwierig ist insbesondere die technisch und zeitlich aufwändige Bearbeitung der Aufnahmen).  Ich hoffe, dass wir einen Weg finden, wie das ohne großen Aufwand doch weiterhin geleistet werden kann (zumindest des öfteren). Darüber hinaus  werden in aller Regel zumindest eine Audioaufnahme und ein Predigtmanuskript auf die Homepage gestellt.

 Die  beschriebene Unsicherheit in Bezug auf Weihnachten gilt ja auch für ganz viele andere Bereiche. Mich beschäftigen derzeit etwa sehr unsere weiteren Planungen in der Jugendarbeit, wo z.B. in den Herbstferien eine fünftägige Teamerfahrt für neue Teamerinnen und Teamer geplant ist  und im Januar eine dreieinhalbtägige Konfirmandenfreizeit :  Ob, wie und was da stattfinden kann, muss man sehen.

 Wir leben weiterhin in Zeiten großer (Planungs-) Unsicherheiten. Passend  finde ich da den Lehrtext aus der heutigen Losung (den Bibelworten für den Tag, die es für jeden Tag gibt). Jesus sagt: “Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.”  Ich wünsche uns , dass das für uns eine tröstliche und ermutigende Zusage und Perspektive ist.

Herzliche Grüße, “Gott befohlen”  und bis bald mal wieder, Oliver Ruoß

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